Aber die Zeiten ändern sich, wie Sie gerade sehen, sehr schnell, und aus vormals eisernen Verfechtern einer Einstellung, die vor allem durch den Wunsch gekennzeichnet war, „das Leben zu genießen“ und sich jede Ermahnung daran verbat, dass die Lage auch einmal kippen könnte, werden nun Leute, die am Telefon äußerst ungehalten werden, wenn wir sie nicht sofort bedienen können. Zu lange hat man gehört, der Kunde sei König. In Zeiten der Notlage ist der König allerdings nackt, denn auch das ungeduldigste Winken mit der Geldbörse kann mir dann nicht dabei helfen, etwas zu verkaufen, was wir schon vor ein paar Stunden verkauft haben, sorry.
Was die Verfügbarkeit von Geigerzählern anbelangt, waren wir bereits einen Tag nach Ausbruch der Katastrophe ausverkauft, und der sofort georderte Nachschub dürfte sehr, sehr dünn ausfallen – wenn er überhaupt noch kommt. Ähnliche Entwicklungen erwarte ich mit vielen anderen unserer Produkte: Notfallnahrung, Atemmasken und –filter, Schutzanzüge, Stromgeneratoren, Taschenlampen … in Japan werden sogar die Fahrräder bereits knapp, weil die Menschen einfache Transportmittel suchen, um aus den Katastrophengebieten zu entkommen. Wenn Sie also beabsichtigen, sich derartige Vorsorge-Produkte zuzulegen, dann sollten Sie sich vielleicht lieber sehr bald entscheiden. Und bitte seien Sie nicht böse, falls wir für das Nachbestellen einiger Dinge etwas Zeit brauchen. Wir sind, wie gesagt, nur eine sehr kleine Firma, die bisher extrem unpopuläre Produkte und Ratschläge anzubieten hatte.
Überhaupt scheint mir die derzeitig extrem hohe Nachfrage nach Geigerzählern ohnehin etwas irrational: Man sollte sich klar machen, dass solch ein Gerät in keinem Fall einen direkten Schutz bieten kann. Und falls die Strahlung nach Deutschland kommt, erfährt man das wahrscheinlich ohnehin aus den Medien. Viel wichtiger wäre es meiner Meinung nach, jetzt andere Maßnahmen zu treffen, die einem im Notfall wirklich helfen können. Eine gute Atemmaske plus passendem (!) Filter halte ich daher eigentlich für viel sinnvoller. Oder einen gut strukturierten Vorrat an Lebensmitteln; einen Wasserfilter; oder ein Notstromaggregat. Das alles sind Dinge, die sich allemal als nützlicher erweisen könnten, als ein Gerät, das Ihnen auf dem Display einen Zahlenwert anzeigt, der Sie in Wirklichkeit kein Stück weiter bringt. Und all diese Dinge sind derzeit noch weitaus leichter zu bekommen als ein Geigerzähler. Wie gesagt: noch sind sie das. Aber wenn es auch hier mal losgeht, sind die Lager bestimmt genauso schnell leergeräumt.
In diesem Sinne werde ich Ihnen jetzt die nächste Serie von Ratschlägen aufschreiben. Vielleicht treffen sie ja dieses Mal auf offenere Ohren.
Themenblock Lebensmittel für Krisenzeiten
In der letzten Ausgabe dieses Newsletters hatte ich Sie bereits darauf hingewiesen, dass es Sinn machen könnte, sich größere Mengen an Lebensmitteln aufs Lager zu legen. Damals hatte ich vorausgesagt, dass die Lebensmittelpreise bald explodieren könnten. Mittlerweile wurde genau das auch schon von den Mainstream-Medien angekündigt, und mein Lieferant von Langzeitnahrung teilte mir letzte Woche (das war wohlgemerkt noch vor der Japan-Katastrophe) mit, dass ich lieber frühzeitig meine Bestellungen disponieren solle, weil mittlerweile auch Leute an Vorratshaltung denken, die sich bisher vorwiegend für Luxusgüter interessierten.
Mit der Einlagerung haltbarer Lebensmittel ist natürlich nur der erste Schritt getan, denn natürlich will man vor allem auch frische Sachen haben. Hierzu habe ich zwei Tipps: einen mit relativ kurzfristiger Wirkung, und einen, der einen recht langen Zeitrahmen braucht. Fangen wir mit diesem an:
Mikro-Farming durch Hydroponik
Gerade jetzt wird die Frage interessant, wie man in Zukunft unvergiftetes Obst und Gemüse erhalten kann. Eine Antwort darauf lautet: selber anbauen. Ich weiß, das klingt mühsam, und gerade die Städter unter Ihnen werden sich vielleicht fragen, wie sie das bewerkstelligen sollen.
Doch vielleicht lässt sich allein durch Umdenken auch in urbaner Umgebung einiges herausholen. Ein Trend, der in amerikanischen Medien jetzt häufiger genannt wird, unter anderem im vielbeachteten Trendsjournal von Gerald Celente, heißt "Micro Farming". Während die Erzeugung von Obst und Gemüse bisher vor allem Sache großer landwirtschaftlicher Betriebe im Industrie-Format war, zeichnete sich nämlich schon vor der Katastrophe eine Trendwende ab: Kleinfirmen und Privatleute erobern zunehmend diesen Kernbereich menschlicher Überlebenssicherung zurück. Gartenmärkte in den USA konnten im letzten Jahr Wachstumsraten von 16 Prozent verzeichnen. Das sind in Zeiten wirtschaftlicher Stagnation wahrlich beeindruckende Zahlen. Eine wichtige Rolle bei diesem Trend spielte sicher auch schon vor dem Tsunami die wachsende Verunsicherung der Verbraucher in Bezug auf die Qualität der angebotenen Lebensmittel. Man hat einfach genug Skandale um verseuchte Lebensmittel erlebt und möchte, neben einer Qualitätssicherung, auch gerne ein wenig Geld im Einkauf sparen. Addieren Sie dann noch explodierende Nahrungs- und Energiepreise durch die Atomkatastrophe hinzu, dann wird aus dem „möchten“ schnell eine absolute Notwendigkeit zum Kostensparen. Und so schwingt sich eben mancher Grundstücksbesitzer dazu auf, seinen ehemals gepflegten englischen Rasen in nutzbringende Produktionsanlagen zu verwandeln. Man braucht nur ein paar amerikanische Websites abzusurfen, und schon fallen einem neuerdings die Anzeigen für Samensortiments in die Augen oder für Bücher, die das Gärtnern in Krisenzeiten lehren. Das ist sicher eine gute Idee – insbesondere für Amerika, dessen Bevölkerung sich seit Jahrzehnten der Junk-Food-Kultur hingegeben hatte. Aber auch in Europa wären wir jetzt gut beraten, diesem neuen Trend zu folgen. Außerdem macht es natürlich auch ökonomisch viel mehr Sinn, einen Großteil der Nahrungsmittel direkt vor Ort zu erzeugen, anstatt sie erst um die halbe Welt zu transportieren, bevor sie beim Verbraucher ankommen.
Gärtnern ohne Erde
Wenn wir uns also schon dieser neuen Herausforderung stellen, dann sollten wir uns vielleicht nach möglichst effizienten Methoden dafür umsehen. Eine große Rolle bei der neuen Welle des Mikro-Farmings wird dabei eine Technologie mit dem Namen Hydroponik spielen. Hierzulande kennt man sie wohl eher unter dem Namen "Hydrokultur", aber man sollte sich darunter mittlerweile einiges mehr vorstellen, als nur einen simplen Plastiktopf mit Blähtonsteinen drin und einem Wasserstandsanzeiger. Hydroponik hat sich in den letzten Jahren zu einer eigenen Industrie ausgewachsen, und wahrscheinlich stammt ein Großteil unserer Tomaten, die wir hierzulande bekommen, aus holländischen Gewächshäusern, die schon längst auf Hydroponik umgestellt haben, weil diese Art der Pflanzenzucht sich gegenüber Aufzucht in Erde schlicht durch bessere Erträge und gesteigertes Wachstum der Pflanzen auszeichnet. Auch der Geschmack soll einigen Angaben zur Folge deutlich besser sein als bei konventionell gezogenen Pflanzen, sodass das Vorurteil von den holländischen "Wassertomaten" mittlerweile vielleicht gar nicht mehr zutrifft. In China, habe ich gelesen, erzeugt die Stadtbevölkerung einen überwiegenden Teil der benötigten Gemüse und Früchte selbst.
Die hydroponische Anlage "Rainforest".
Letztlich ist Hydroponik die Technologie, Pflanzen in einem Substrat (beispielsweise aus Blähton, Steinwolle oder Kokos) heranwachsen zu lassen, das von einer Nährlösung durchspült wird, in der die Nährstoffe enthalten sind. Denken Sie also an Töpfe mit Wassertanks drunter, Messgeräte zur Kontrolle der Nährlösung und allerlei Schalt- und Regel-Armaturen, dann haben Sie eine erste Vorstellung. Die Details sind allerdings etwas schwieriger.
Gartenbau im Innenraum – die nächste Herausforderung
Für diejenigen unter uns, die sich jetzt überlegen, inwieweit Hydroponik auch im urbanen Kontext einen Beitrag zur privaten Überlebenssicherung bieten könnte, war bisher natürlich immer die Frage, wie man den Pflanzen zum notwendigen Licht verhelfen kann, das trotz aller Hydroponik nach wie vor unabdingbar ist. Natürlich gibt es schon seit vielen Jahren verschiedene "Wachstumslampen", die eine pflanzengerechte Lichtausbeute geben. Das Problem war bisher nur immer die Stromrechnung, die den Betrieb solcher Lampen auf Dauer recht teuer machte. Doch hier kommt nun eine neue Klasse von LED-Lampen ins Spiel, die erst seit ganz kurzer Zeit in China hergestellt werden, und die versprechen, bei gleicher Lichtausbeute nur halb so viel Strom zu verbrauchen wie die alte Lampengeneration. Ab jetzt könnte es also anfangen, sich zu rechnen, auch wenn man über kein eigenes Gewächshaus verfügt. Dachte ich jedenfalls …
Erste eigene Erfahrungen
Und so wurde ich vor ein paar Wochen Besitzer einer ersten hydroponischen Grundausstattung, bestehend aus einem ersten System von acht Pflanzentöpfen, die auf einem Wassertank stehen, sowie einer speziell für die Aufzucht von Sämlingen gefertigten Anlage, die Platz für 36 Aufzuchtplätze verfügt, in denen junge Setzlinge auf Wurzelebene von einem Wassernebel benetzt werden. Dazu zwei jener besagten chinesischen LED-Lampen, die je 250 Watt verbrauchen und die derart hell leuchten, dass man fast blind wird, wenn man aus Versehen direkt hineinschaut. Soweit so gut, doch mein erster Besitzerstolz wurde bald gedämpft, als ich auf ein paar unvermutete Anfängerprobleme stieß.

Die knallroten LED Grow Lights.
Als Erstes wäre hier die Geräuschentwicklung zu nennen. Meine LED-Lampen haben pro Stück sage und schreibe acht (!) Ventilatoren eingebaut – was nach meinem subjektiven Empfinden der Geräuschentwicklung einer munter befahrenen Autobahn in 100 Metern Abstand entspricht. Auch die Wachstumsstation mit ihrem ständig drehenden Rotor brummt ganz ordentlich vor sich hin, auch wenn sie im Vergleich zu den LEDs noch als leise zu bezeichnen ist. Hinzu kommt das Gluckern der abfließenden Nährstofflösung in den Phasen, wo die Bewässerung der großen Töpfe einschaltet.
Ein weiter interessanter Effekt ist die Außenwirkung: Die LED-Lampen sind nämlich nicht nur hell, sie sind auch (hauptsächlich) ROT. Als ich kürzlich nachts auf unser Haus zu fuhr, war mir plötzlich klar, dass man in weitem Umkreis denken muss, wir wären jetzt auch im horizontalen Gewerbe tätig. Ich könnte mir zwar vorstellen, dass die meisten unserer Nachbarn auch das nicht überrascht hätte, denn wer Bücher über Verschwörungen und UFOs herausgibt, ist ohnehin suspekt. Dennoch ist mir dieser Gedanke zugegebenermaßen etwas unangenehm.
Außerdem: das Handling der Wassercontainer. Oberste Regel bei der Hydroponik ist Sauberkeit, denn es gibt alle möglichen Bazillen, z.B. die gefürchteten Legionellen, die sich im Wasser entwickeln, wenn dieses nicht regelmäßig ausgetauscht wird. Zuerst hatte ich mein Hydroponik-System in Büro aufgebaut – erstens, weil ich es gerade am Anfang immer im Blick haben wollte, und zweitens, weil ich mit der Idee gespielt hatte, unsere Innenräume im Lauf der Zeit in eine Art tropischen Dschungel zu verwandeln. Designer-Möbel hat ja schließlich jeder. Doch wer kann schon von sich sagen, dass er neben dem Sofa Granatäpfel züchtet? Soweit mein Traum, doch leider hatte ich beim Umbau unseres Hauses noch nicht daran gedacht, einen Gulli in den Wohnzimmerboden legen zu lassen, und nun gestaltet sich der Austausch von 120 Litern Wassern alle zwei Wochen doch etwas mühsam.
Kurz bevor also meine Frau das endgültige "Aus" über mein neues "Hobby" verhängt hätte, kam ich dann neulich zu der schmerzvollen Einsicht, dass Hydroponik zwar weiterhin interessant, aber in dieser Form für unser Wohnzimmer ungeeignet ist. Nun hatte ich aber schon weit über tausend Euro für die Ausrüstung ausgegeben. Sollte ich meiner Frau also eingestehen, dass ich trotz ihrer mehrfachen Warnungen ein weiteres Mal viel Geld in ein Hobby versenkt habe, dass ich nie im Leben auch durchziehen werde? Nein, so leicht wollte ich mich nicht geschlagen geben.

Die Hydroponik-Anlage "Panda Hydro".
So wurde also die Hydroponik-Anlage samt aller Ventilatoren und Pumpen in den Heizungskeller verlegt. Dort können sie jetzt nach Herzenslust brummen und surren. Außerdem haben es meine Sämlinge dort schön warm. Und einen Gulli gibt es auch! Im Heizungsraum brauche ich nur das Ablass-Ventil der Hydrotanks aufdrehen und schon ist die Brühe im Gulli verschwunden. Der Plan besteht nun darin, die Pflanzen, sobald sie eine gewisse Größe erreicht haben, nach oben zu bringen: entweder direkt in die Hochbeet-Kästen im Garten; oder vielleicht besser in ein Gewächshaus, das noch anzuschaffen sein wird. Oder eben doch ins Wohnzimmer, aber vorher muss ich noch ein ernstes Wort mit den Chinesen reden. Eigentlich sind die Lampen nicht besonders heiß - wozu also so viele Ventilatoren? Ich bin mir sicher, dass bald auch andere Kunden auf leisere LED-Systeme pochen werden, und wo eine Nachfrage herrscht, da kommt erfahrungsgemäß auch bald das passende Produkt. Immerhin ist das jetzt noch die erste Generation von LED-Lampen. Man kann also hoffen, dass hier bald noch bessere Produkte auf den Markt kommen. Doch die Zeit drängt, und wer – wie ich – nicht von Haus aus einen „grünen Daumen“ besitzt, sollte lieber sofort anfangen, Erfahrungen zu sammeln. Ich selber bin jetzt im zweiten Jahr meiner Gärtnerphase und kann Ihnen sagen, dass es nicht wirklich leicht für mich war, meinem Leben diese neue Richtung zu geben. Kalkulieren Sie also bitte eine längere Lernphase ein.
Das „Wunderbrot“
Jetzt kommt mein zweiter Tipp in Bezug auf frische Nahrungsmittel: Ok, mit der Überschrift habe ich etwas übertrieben. Aber jetzt, da ich Ihre Aufmerksamkeit habe:
Ich kenne ein Brot, das
- unglaublich gut schmeckt;
- viel gesünder als die meisten anderen Brotsorten ist und dabei so gehaltvoll, dass man notfalls allein davon leben könnte;
- länger frisch bleibt als jedes andere Brot, das ich kenne;
- sich einfrieren lässt und nach dem Auftauen genauso gut schmeckt, wie vorher. Und
- wir können Ihnen zeigen, wie Sie es selbst herstellen können.

Das schmackhafteste Ur-Essener der Welt.
Zuerst dachte ich, es sei nur meine persönliche Eigenart, dass ich eine derartige Begeisterung für dieses Brot habe. Doch dann fiel mir auf, dass auch unsere Besucher regelmäßig ins Schwärmen gerieten, wenn ich ihnen das Brot zum Probieren gab. Nach einiger Zeit begann ich, größere Mengen von diesem Brot einzulagern, weil es sich meiner Meinung nach perfekt als Notration eignet. Und mittlerweile bin ich so weit, dass ich es in unter eigenem Label in Dosen verkaufen werde, weil ich sicher bin, dass viele Leute es haben wollen werden.
Eigentlich fällt dieses Brot in die Kategorie „Essenerbrot“, und wenn Sie mal nach diesem Begriff googeln, werden Sie sehen, dass dies eine besondere Art der naturnahen Herstellung bedeutet – aus gekeimten Körnern, und unter vergleichsweise geringer Hitze gebacken. Angeblich gab Jesus seinen Jüngern den Rat, dieses Brot herzustellen.
Das klingt alles sehr schön und teilweise esoterisch – das Problem daran war für mich nur bisher, dass alle anderen Essenerbrote, die ich ausprobierte, immer so dröge schmeckten, dass ich eigentlich nur das Vorurteil der Spötter bestätigen konnte, dass Gesundheitskost zwar nicht unbedingt zu längerem Leben führt, aber sich das Leben immerhin „länger anfühlt“.
Ich würde aber nicht so viel Aufhebens um meine „Brot-Entdeckung“ machen, wenn ich nicht etwas anzubieten hätte, was jedes andere Essenerbrot, das ich kenne, komplett in den Schatten stellt. Dieses Brot ist extrem saftig, und daher wird es durch erneutes Aufbacken im Toaster noch lange nicht trocken. Stattdessen tritt beim Aufbacken jedoch ein anderer Effekt auf: Das Brot wird noch leckerer, denn es entwickelt sich eine knusprige-karamellige Süße, die ich wirklich noch bei keinem Brot gefunden habe.
Bevor ich Ihnen aber noch länger davon vorschwärme, sollte ich Ihnen wohl lieber endlich sagen, wie Sie selbst dran kommen. Also, da gibt es mehrere Möglichkeiten:
- Sie können das Brot bei uns frisch kaufen
- und sehr bald wahrscheinlich auch in Dosen, fertig zum Einlagern.
- Sie können lernen, das Brot selbst herzustellen, und zwar in unserem Halbtages-Sonderseminar, geleitet von genau jenem Bäckermeister, von dem ich das Brot erstmalig kennengelernt habe. Danach sind Sie in dieser Beziehung wirklich autark.
Themenblock Gesunderhaltung
Wir brauchen uns sicher nicht lange damit aufzuhalten zu betonen, dass man beim heutigen Stand des Gesundheitssystems den Kontakt mit Schulmedizinern lieber weitgehend umschiffen sollte, wenn es sich nicht gerade um notfallmedizinische Probleme oder die Zahnmedizin handelt. Hinzuzufügen wäre allenfalls noch, dass in Zeiten der Katastrophe ohnehin ganz andere Regeln gelten werden. Je umfangreicher Sie sich selbst zu wissen helfen, desto besser.
Lassen Sie mich also kurz rekapitulieren, welche Dinge aus meiner eigenen „Notfall-Apotheke“ ich Ihnen empfehlen könnte:
Unser MMS-Buch kennen Sie ja wahrscheinlich mittlerweile schon, daher werde ich jetzt nur kurz darauf eingehen. Allenfalls möchte ich hinzufügen, dass mittlerweile eine beeindruckende Sammlung von Fallgeschichten vorliegt, die den Erfolg dieses Mittels dokumentieren. Ich selber kann Ihnen versichern, dass wir in meiner Familie MMS seit zwei Jahren regelmäßig einsetzen und damit bisher nur Gutes erlebt haben. Vielleicht haben Sie mitbekommen, dass inzwischen klar geworden ist, dass die ursprünglich empfohlene Dosierung von 15 Tropfen mittlerweile als unnötig hoch gilt. Im deutschen MMS-Forum hat man über die Zeit unter dem Namen „Gefeus Gebräu“ eine Form der Einnahme entwickelt, die mit drei Tropfen auskommt und die einem auch den berüchtigten MMS-Geschmack erspart. Erinnern Sie sich bitte auch daran, dass MMS bzw. Natriumchlorit ursprünglich als Wasserreiniger eingesetzt wurde und wird. Wie schnell Trinkwasser zur Mangelware werden kann, sehen wir jetzt gerade in Japan.
Es gibt übrigens noch eine zweite Chemikalie, die einen ähnlichen Wirkungsbereich abdeckt wie Natriumchlorit, sich sowohl zur Desinfektion als auch zur medizinischen Therapie eignet und darüberhinaus auch noch vielfältige Anwendungsmöglichkeiten im Haushalt bietet. Sie ist ähnlich kostengünstig wie MMS, gut erforscht und nach wie vor leicht erhältlich.
Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Wasserstoffperoxid
Die Rede ist von H2O2 oder auch Wasserstoffperoxid. In reiner Form ist es dermaßen kraftvoll, dass man es als Raketentreibstoff einsetzt. In verdünnter Form, bei sechs Prozent, kann es als Haushaltsanwendung dienen, um damit zu putzen, zu desinfizieren, zur Bekämpfung von Schimmel, zur Eliminierung von Gerüchen und zur Entfernung von Flecken.
Noch wichtiger, und in Deutschland nahezu unbekannt: H2O2 kann auch im medizinischen Kontext erfolgreich eingesetzt werden. Beispielsweise bei COPD, einer als unheilbar geltenden Form der Lungenerkrankung, gilt es nach Aussage verschiedener Autoren als Mittel erster Wahl (und soweit ich weiß überhaupt als einziges kuratives Mittel!). Darüberhinaus scheint es sich als Waffe gegen verschiedene Krebsarten (u.a. Prostata) und eine lange Reihe anderer Krankheiten bewährt zu haben, ähnlich wie MMS, mit dem es stark verwandt ist. Hier haben wir also ein weiteres Mal den Befund, dass ein Mittel, das den meisten Menschen, wenn überhaupt, dann als Haushaltsreiniger bekannt ist, sich durchaus auch für medizinische Anwendung eignet – vorausgesetzt, man weiß, damit umzugehen. Ich würde Ihnen aber raten, sich in JEDEM Fall zuerst in das Thema einzulesen, bevor Sie irgendeine Anwendung von H2O2 testen. Und leider werden Sie die wirklich interessanten Informationen dazu nur auf Englisch im Internet finden, denn in Deutschland hat dieses wichtige Thema noch kaum jemand entdeckt.
Eine Liste mit Quellen
Bücher
„Hydrogen Peroxide: Medical Miracle“. Das wichtigste Buch in Bezug auf medizinische Anwendungen vom amerikanischen Arzt und Bestseller-Autor William Campbell Douglas.
„101 Household Uses of Hydrogen Peroxide". Ein eBook über H2O2, das ausschließlich die Haushaltsanwendungen behandelt.
Artikel
„Hydrogen Peroxide“ Walter Grotz
„The Many Benefits of Hydrogen Peroxide“, Dr. David G. Williams
„Alternatives in Cancer Therapy - Hydrogen Peroxide“, R. Ph. Pelton Ross, Lee Overholser
„Hydrogen Peroxide v. Prostate Cancer“, Bill Munro
Youtube-Videos
"How to inhale Hydrogen Peroxide for Good Health"
"Cancer Cure: The One-Minute Cure For Cancer, MS & Virtually All Diseases"
"The many Benefits of Hydrogen Peroxide and Oxygen Therapy":
Lassen Sie mich bitte noch erwähnen, dass verschiedene Autoren die orale Einnahme von H2O2 in Tropfenform empfehlen, ich jedoch auch auf Warnungen in Bezug auf diese Form der Anwendung gestoßen bin, die mich selbst bisher davon abgehalten haben, dies zu versuchen. Nachdem ich mittlerweile so ziemlich alles zum Thema gelesen habe, glaube ich, dass die intravenöse Anwendung von H2O2 als die sicherste Form der Verabreichung gilt.
Achtung: In nahezu jedem der amerikanischen Artikel über H2O2 wird darauf hingewiesen, dass man beim medizinischen Einsatz von H2O2 auf medizinische Qualität achten solle (im Gegensatz zur industriellen Qualität, die man leicht erhält). Leider konnte ich keine Apotheke finden, die mir H2O2 in ausdrücklich medizinischer Qualität besorgen konnte. Stattdessen wurde mir gesagt, dass H2O2-Lösungen generell immer mit einem Stabilisator (meist Phosphorsäure) verkauft werden. Da zum medizinischen Einsatz das H2O2 auf 3% verdünnt werden muss, wird natürlich auch der Stabilisator entsprechend verdünnt, und man kann sich nun fragen, inwieweit das dann hinnehmbar ist. Genau diese Frage wagte ich bisher nicht zu entscheiden, denn ich bin ja kein Mediziner. Aber vor ein paar Tagen machte mich nun ein Freund, der auch gerade an diesem Thema dran ist, darauf aufmerksam, dass man bei Ebay einen englischen Versender findet, der ausdrücklich die medizinische Qualität liefert. Nun steht meinem Selbstversuch eigentlich nichts mehr im Wege.
Persönliche Erfahrungen mit Wasserstoffperoxid
Bis dato kann ich Ihnen aus eigener Erfahrung aber nur über meine hervorragenden Ergebnisse mit dem Einsatz von drei- bzw. sechs-prozentiger H2O2-Lösung im Haushalt berichten. Ich setze es mittlerweile großflächig in der Küche ein, und zwar sowohl zur Desinfizierung der Oberflächen, als auch zur Haltbarmachung von Obst und Gemüse. Darüber hinaus habe ich mit der sechsprozentigen Lösung schon mehrfach den Kampf gegen Schmodder in den Ecken unserer Dampfdusche gewonnen: Ein, zweimal die Sprühflasche abgedrückt, und schon schäumt und brutzelt es unter den Plastik-Dichtlippen der Türen, dass es eine wahre Freude ist. Danach kurz abspülen, und alle Pilze und sonstigen Übeltäter sind im Nirwana gelandet.
Dasselbe habe ich übrigens mit Blattläusen erlebt. Allerdings auch hier eine Warnung: Während in der Dusche und überhaupt zum Desinfizieren oder zur Fleckenreinigung die sechsprozentige Lösung das richtige zu sein scheint, sollte man bei allem, was mit dem eigenen Körper oder dem von anderen Lebewesen zu tun hat, bei drei Prozent bleiben. Und auch da gilt es, ein wenig aufzupassen. Die Blattläuse waren nach Besprühen mit dreiprozentiger H2O2-Lösung größtenteils zu Strichen geschrumpft, und die Pflanzen schienen die Behandlung gut überstanden zu haben – ich hatte sogar gelesen, dass es ihnen gut tut. Allerdings musste ich dann erleben, dass mehr des Guten durchaus auch zu viel sein kann: Nachdem ich die letzten Überlebenden unter den Blattläusen dann im Abstand von ein, zwei Stunden gleich mehrfach mit H2O2 besprüht hatte, stellte sich dann am nächsten Tag heraus, dass einige Blätter meiner Pflanzen verbrannt waren. Man sollte also erst etwas Gefühl und Erfahrung beim Einsatz von Wasserstoffperoxid sammeln, bevor man richtig loslegt. Und tragen Sie bitte Gummihandschuhe, sobald Sie höhere Konzentrationen als drei Prozent einsetzen. Es gibt einen in der Literatur mehrfach erwähnten Effekt, den ich auch selbst schon erlebt habe: Wenn höher konzentriertes H2O2 die ungeschützte Haut berührt, bilden sich gleich danach weiße Flecken, die relativ beunruhigend aussehen. Sie gehen zwar bald wieder weg, aber je nach Stärke der Lösung könnte es sicher auch zu schwerwiegenderen Schäden kommen. Seien Sie sich also jederzeit im Umgang mit H2O2 bewusst, dass es sich hier um eine extrem kraftvolle Chemikalie handelt, die man nur im vollen Bewusstsein ihrer möglichen Wirkungen einsetzen sollte.
Elektromedizin 1: Das Beck Protokoll
Aber es ist natürlich immer sicherer, im Zweifelsfall auch noch andere Mittel zur Verfügung zu haben. Was das Thema Blutreinigung oder Abtötung von Pathogenen angeht, kann ich Ihnen das hierzulande eher wenig bekannte Beck-Protokoll wärmstens ans Herz legen, das aus vier Teilen besteht: Blut-Elektrifizierung mittels Arm-Elektroden, Anwendung von Kolloidalem Silber, Magnetpulser und ozonisiertem Wasser. Der sog. „Silverpulser“ ein kleines Kompaktgerät, das die ersten beiden Punkte des Beck-Protokolls erfüllt, hat mir schon mehrfach aus der Patsche geholfen. Leider muss ich mir hier die eindrucksvolleren Details meiner persönlichen Erfahrungen verkneifen, denn meine Frau verkauft die Beck-Geräte in ihrem Mobiwell-Shop, und Sie kennen ja sicher das deutsche Wettbewerbs-Recht: Wenn ich mich hier zu weit aus dem Fenster lehne, bringe ich unausgelastete Rechtsanwälte nur auf die Idee, mir eine Unterlassungserklärung zu schicken. Suchen Sie also lieber selber im Netz, wenn Sie weitere Argumente brauchen, um sich für das Beck-Protokoll zu entscheiden.
Der Silver Pulser der Firma SOTA.
Vom Beck-Protokoll hatte ich, neben den medizinischen Einsatzgebieten, auch die Anregung übernommen, Kolloidales Silber als Putzmittel im Haushalt einzusetzen, denn gängige Mittel aus dem Supermarkt waren mir über die Jahre immer unheimlicher geworden. Besonders nachhaltig haben sich mir die Bücher von Hulda Clark eingeprägt, die die meisten Haushaltschemikalien als krebserregend brandmarkte. Seitdem versuche ich, den Einsatz von Reinigungsmitteln aus dem Supermarkt auf ein Minimum zu beschränken. Allerdings ist es ein wenig beschwerlich und zeitaufwändig, größere Mengen Kolloidalen Silbers herzustellen. Deshalb war ich sehr froh, jetzt H2O2 als neue „Geheimwaffe“ für mich entdeckt zu haben.
Elektromedizin 2: Denas und Scenar
In einer der ersten NEXUS-Ausgaben hatte ich bereits vor Jahren meine Begeisterung für ein russisches Gerät mit dem Namen Scenar mitgeteilt. Scenars sind kleine Wundergeräte in der Größe einer Fernbedienung, die seit vielen Jahren in Russland und mittlerweile auch in Europa einen Kreis von Therapeuten und Privatanwendern erobert haben. Angeblich wurde die Technologie im Rahmen der russischen Raumfahrt entwickelt, weil man Astronauten ein Gerät mitgeben wollte, mit dem sie auch ohne Arzt an Bord eine große Bandbreite von Problemen an sich selbst behandeln konnten. Entsprechend „astronomisch“ war dann anfangs auch der Preis, als die ersten Geräte auf den Markt kamen.
Mittlerweile hat sich aber auch eine andere Marke etabliert, die meines Erachtens nach eine identische Technologie verwendet und bei Weitem erschwinglicher ist: DENAS. Leider sehe ich mich auch hier aus rechtlichen Gründen gezwungen, mich bedeckt halten, was genauere Erfolgsberichte angeht, denn wir führen die Denas-Geräte mittlerweile im Mobiwell-Shop. Ich lasse es daher mit dieser Empfehlung gut sein und mit der vagen Aussage, dass man damit ein recht großes Gebiet von Problemen erfolgreich behandeln kann, insbesondere Schmerzzustände und regulative Beschwerden.
Das DENAS-Grundgerät.
Es gibt inzwischen übrigens auch recht gute Literatur für diese Geräte, sodass man einige Grundkenntnisse der Anwendung durchaus auch zu Hause auf dem Sofa erlernen kann. Die Feinheiten erschließen sich allerdings erst, wenn man auf eines der speziellen Anwender-Seminare geht: Dort konnte ich Ausbilder sehen, die mit diesen Geräten (im übertragenen Sinn) spielen wie auf einer Geige. Wenn mir jemand die berühmte Frage stellen würde, welche zehn Gegenstände ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde, wäre mein neuer Denas garantiert mit dabei.
Wichtige Ankündigung
Ich bin, was die Zukunft meines neuen Dienstes „Survivalscout“ angeht, noch immer am Experimentieren. Die Aussendung meiner Newsletter über einen externen Provider hat sich als recht teuer erwiesen und scheint mir derzeit auch als unnötig, da wir mittlerweile alle Newsletter auch auf der Website einstellen. Daher werden wir den automatischen Versand der Newsletters bis auf Weiteres einstellen. Ich würde Sie stattdessen bitten, in Abständen auf dieser Website nachzusehen. Wir werden in Zukunft dort immer wieder neue Texte einstellen.
Um in Zukunft für bessere Vernetzung Ideenaustausch aller „Prepper“ zu sorgen, haben wir jetzt auf Survivalscout auch ein Forum eröffnet. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich dort beteiligen. Lassen Sie uns die Zukunft dort lieber selbst erfinden, bevor Andere es für uns tun!
Mit herzlichen Grüßen!
Thomas Kirschner
Liebe Leser, 



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